Sinkende Schwimmkompetenz, sanierungsbedürftige Bäder, veränderte Bedingungen in Schulen, die Folgen des Klimawandels und neue technologische Möglichkeiten: Wer über die Zukunft des Schwimmens spricht, muss heute viele unterschiedliche Themen zusammendenken.
Genau darum ging es bei einem Kongress der Josef Wund Stiftung im Rahmen der interbad in Stuttgart. Die Stiftung hatte Fachleute aus Wissenschaft, Bildung, Bäderwesen, Verbänden, Kommunen, Wirtschaft und Stiftungen eingeladen, um gemeinsam über aktuelle Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze zu diskutieren.
Im Mittelpunkt standen dabei drei zentrale Fragen: Wie können Wasserflächen künftig nachhaltig und wirtschaftlich betrieben werden und zugleich einen gesellschaftlichen Mehrwert schaffen? Welche Rolle kann Schwimmen in Gesundheitsförderung und Prävention spielen? Und wie kann es gelingen, Schwimmen als selbstverständlichen Teil von Bildung und Lebenskompetenz zu verankern?
Schwimmen bedeutet Sicherheit – und Freiheit
Einen besonderen Impuls setzte Olympia-Medaillengewinnerin und Weltmeisterin Sarah Wellbrock in ihrer Keynote. Sie machte deutlich, dass Schwimmen zu können weit über eine sportliche Fähigkeit hinausgeht. Für Kinder bedeutet es Sicherheit, aber auch Freiheit: im Freibad, am See, im Urlaub oder bei vielen anderen Freizeitaktivitäten.
Gerade vor dem Hintergrund einer sinkenden Schwimmkompetenz stellt sich deshalb die Frage, wie möglichst vielen Kindern frühzeitig der Zugang zum Wasser und zum Schwimmenlernen ermöglicht werden kann.
Für die Josef Wund Stiftung steht fest: Die Herausforderungen rund ums Schwimmen lassen sich nicht von einzelnen Akteuren lösen. Es braucht den Austausch zwischen unterschiedlichen Fachbereichen, gemeinsame Ideen und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.
Der Kongress auf der interbad bot dafür Raum – und die Möglichkeit, Erfahrungen aus unterschiedlichen Perspektiven zusammenzubringen und neue Impulse für die weitere Arbeit zu gewinnen.
Premiere für Otter Josy
Neben dem fachlichen Austausch gab es auf der interbad auch eine Premiere für die Wundine Schwimmakademie: Ihr Maskottchen, Otter Josy, ist künftig auch als Walking Act unterwegs und feierte auf der Messe seinen ersten Auftritt.
Josy wird die Schwimmakademie künftig unter anderem bei Veranstaltungen und an Standorten der SchwimmMobile begleiten und das Thema Schwimmenlernen auf eine spielerische Weise vermitteln.
Die Josef Wund Stiftung dankt der Messe Stuttgart für die Zusammenarbeit und die Möglichkeit, den Kongress im Rahmen der interbad zu veranstalten.


